Montag, 2. September 2013

Kunst- und Architekturtagung in Tübingen am 30. Sept. 2013


Ankündigung: Dank der tiefgreifenden Reformbemühungen der Mönche des Ordens in allen Bereichen des monastischen Lebens und ihrer (zumindest anfangs) strengen Ablehnung alles Überflüssigen in Liturgie, Kirchen- und Klosterbau sowie Kirchen- und Klosterausstattung eignen sie sich und auch die Cistercienserstudien für die Analyse von den theoretischen und praktischen Bedingungen von Architektur- und Kunstproduktion im hoch- und spätmittelalterlichen Reformmönchtum. Die Cistercienser bewegten sich als erster Orden des Mittelalters in einem Spannungsfeld zwischen den vom Generalkapitel festgehaltenen Normen und Ansprüchen im Bereich der Kunstproduktion und einer Praxis, welche insbesondere von dem lokalen und entwicklungsgeschichtlichen Kontext der einzelnen Klöster bzw. Filiationen sowie dem hiermit jeweils verbundenen Anspruchsniveau bzw. den Interessen der Stifter bestimmt wurde.
Die kommende Tagung in Tübingen vereint neue Forschungen und Ergebnisse zu diesem dynamischen Feld mittelalterlicher Kunst mit einem Ausblick in das 18. Jahrhundert unter Einbezug auch der Cistercienserinnen und des weiteren Umfeldes von Tübingen. Sie arbeitet zugleich der Ausstellung „Die Zisterzienser – das Europa der Klöster“ zu, die 2016 im LVRLandesMuseum Bonn stattfinden soll.
Programm finden Sie hier.